Kommunikation

Gerade in Krisensituationen ist intensive Kommunikation von essentieller Bedeutung, um Unsicherheiten und Unstimmigkeiten zu vermeiden.

Wir setzen uns dafür ein, die Kommunikation der letzten Wochen ehrlich evaluieren zu lassen – sowohl durch die Studierenden als auch durch die Lehrenden, um urteilen zu können, ob die Kommunikation ausreichend genug war und Unsicherheiten im Maße blieben.

Darüber hinaus fordern wir eine intensivere Kommunikation mit verschiedenen studentischen Ebenen – so wurden gerade in den letzten Wochen an einigen Stellen eben nicht die Studierenden gefragt, sondern Entscheidungen über ihre Köpfe hinweg entschieden. Das kann und darf nicht noch einmal passieren, weder auf Fakultäts- noch auf Fachbereichsebene.

Wir setzen uns deshalb dafür ein, Kommunikationsstrukturen zu analysieren und an passenden Stellen neue Wege der Kommunikation zu finden. Regelmäßige Austauschrunden zwischen Dekanen und Fachschaften könnten hier eine Möglichkeit sein.

Doch nicht nur die Kommunikation zwischen den Studierenden und den Lehrenden soll analysiert werden, auch die Kommunikationsstrukturen des AStAs mit dem StuPa und den Fachschaftsvertretungen. Insbesondere die Fachschaftsvertretungen fühlten sich in den letzten Wochen auf gleich mehreren Ebenen übergangen.

Des Weiteren wollen wir zukünftig ein studentisches Mitglied im Präsidium vertreten wissen, welches mindestens als Beisitzer an Präsidiumsgesprächen beteiligt ist – so können wir direkt informiert werden und haben eine Interessensvertretung an entscheidender Stelle, die auch kurzfristig reagieren kann.

Darüber hinaus setzen wir uns für die regelmäßigere Veröffentlichung des StuPa Newsletters ein, denn im StuPa werden teils weitreichende Entscheidungen getroffen, die mit den Studierenden bestmöglich kommuniziert werden sollten.

Abschließend stehen wir für transparente Kommunikation, deshalb fordern wir eine Offenlegung aller Ämter von studentischen Mitgliedern in den verschiedenen Gremien der Uni. Wir haben prinzipiell nichts dagegen, wenn Studierende sich auf verschiedenen Ebenen einbringen wollen, möchten aber verhindern, dass aus Unwissenheit heraus Ämterhäufungen stattfinden.

Wenn auf allen Ebenen die immer gleichen Personen sitzen, ist eine Meinungsvielfalt eventuell nicht mehr gegeben und eine vollkommene Vertretung der Interessen der Studierenden nicht glaubwürdig.